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Plätzchenteig Grundrezept – Omas 1-2-3-Mürbeteig zum Ausstechen

Noch keine Bewertungen – sei du die erste!

Hundert Gramm Zucker, zweihundert Gramm Butter, dreihundert Gramm Mehl – nach dieser 1-2-3-Regel hat meine Oma jeden Advent ihren Ausstechteig angesetzt, ohne je auf einen Zettel zu schauen. Ich gebe das Grundrezept hier so weiter, wie ich es von ihr gelernt habe, mit allen Handgriffen, auf die es wirklich ankommt.

Plätzchenteig – das Grundrezept
30 Min.Arbeitszeit
10 Min.Koch-/Backzeit
EinfachSchwierigkeit
Diana MoellerAufgeschrieben von
4. Juli 2026Veröffentlicht

Auf einen Blick

1 Std. 40 Min.

Gesamtzeit

30 Min.

Arbeitszeit

60 Stück

Menge

45 kcal

Energie pro Portion

Von uns getestet

Den Teig habe ich in mehreren Durchgängen verglichen: mit ganzem Ei, nur mit Eigelb und einmal ganz ohne Ei. Die Eigelb-Variante ist am mürbesten, lässt sich aber schlechter ausrollen und bricht an den Rändern. Mit ganzem Ei ist der Teig am gutmütigsten – deshalb steht er so im Rezept. Auch die Kühlzeit habe ich getestet: Nach 30 Minuten klebte der Teig noch, nach 60 Minuten ließ er sich sauber verarbeiten, und über Nacht wurde er so hart, dass er erst eine halbe Stunde antemperieren musste.

Variationen

  • Für Schokoplätzchen ersetzt du 30 g Mehl durch Backkakao und gibst einen Esslöffel Milch dazu, weil Kakao Feuchtigkeit bindet.

  • Mit 50 g gemahlenen Mandeln statt der gleichen Menge Mehl wird der Teig nussiger und noch etwas mürber.

  • Ein Teelöffel Zimt oder Lebkuchengewürz im Mehl macht aus dem Grundteig einen Weihnachtsteig.

  • Vor dem Backen mit verquirltem Eigelb und einem Löffel Milch bestrichen, glänzen die Plätzchen wie vom Bäcker.

Häufige Fragen

Warum bröselt mein Plätzchenteig beim Ausrollen?

Entweder ist er zu kalt – dann hilft es, ihn zehn Minuten bei Zimmertemperatur liegen zu lassen – oder er wurde zu lange geknetet und ist brandig geworden. Brandigen Teig kannst du mit einem Esslöffel kalter Milch oder einem Eigelb oft noch retten: kurz einkneten, wieder kühlen.

Kann ich den Plätzchenteig einfrieren?

Ja, gut verpackt hält er drei Monate im Gefrierfach. Lass ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen und verarbeite ihn dann wie frisch. Auch fertig ausgestochene, ungebackene Plätzchen lassen sich auf einem Brett einfrieren und direkt gefroren backen – ein bis zwei Minuten länger.

Wie lange muss der Teig mindestens kühlen?

Eine Stunde ist ideal. Nach 30 Minuten ist die Butter meist noch nicht fest genug und der Teig klebt am Nudelholz. Wenn du es eilig hast, hilft das Gefrierfach: 20 Minuten dort ersetzen etwa eine Stunde Kühlschrank.

Brauche ich Backpulver im Plätzchenteig?

Nein, ein klassischer Mürbeteig kommt ohne aus. Backpulver lässt die Plätzchen aufgehen und die Konturen verschwimmen – gerade bei Ausstechern mit feinen Details ist das schade. Die Mürbheit kommt allein von der Butter.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

In einer Blechdose mit gut schließendem Deckel halten die Plätzchen drei bis vier Wochen. Lege Backpapier zwischen die Lagen und lagere verzierte Sorten getrennt, damit nichts verklebt. Wichtig: erst einräumen, wenn sie vollständig ausgekühlt sind, sonst zieht Feuchtigkeit in die Dose und die Plätzchen werden weich.

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