Desserts wie früher
Vanillepudding selbstgemacht – ohne Puddingpulver
Noch keine Bewertungen – sei du die erste!
- Vorbereiten
- 10 Min.
- Kochen / Backen
- 5 Min.
- Ruhezeit
- 2 Std.
- Gesamtzeit
- 2 Std. 15 Min.
Für selbstgemachten Vanillepudding reichen Milch, Speisestärke, Zucker und Vanille. Dieses Rezept enthält kein Ei und wird allein durch Stärke gebunden. Dadurch ist der Ablauf übersichtlich: Stärke kalt anrühren, in die heiße Milch geben und kurz richtig aufkochen. Die Vanille darf zuvor in der Milch ziehen. Der Pudding schmeckt warm weich und wird gekühlt deutlich fester. Die Mengen sind auf vier kleine Dessertportionen abgestimmt; wer große Schalen füllt, sollte entsprechend weniger Portionen einplanen.
Mit KI-Unterstützung erstellt; noch nicht in unserer Küche praktisch erprobt. Zeitangaben sind Richtwerte. Mehr zur Entstehung

Von Alte Oma Rezepte · 30. September 2026
Zutaten
Alles bereitgelegt?Für 4 Portionen
Zubereitung
100 ml der kalten Milch abmessen und in einer Schüssel mit Stärke und Zucker glatt rühren. Prüfen, ob am Boden noch trockene Stärke haftet. Diese Mischung muss vor dem Einrühren nochmals bewegt werden, weil sich Stärke schnell absetzt.
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit der stumpfen Messerseite herauskratzen. Mark und Schote mit der restlichen Milch und dem Salz in einen Topf geben. Langsam bis kurz vor dem Kochen erhitzen.
Die Vanilleschote herausnehmen. Milch einmal aufkochen, den Topf kurz von der Platte ziehen und die nochmals verrührte Stärkemischung zügig unter kräftigem Rühren hineingießen. Den Schneebesen dabei auch am Topfrand entlangführen.
Den Topf wieder auf den Herd stellen. Pudding unter Rühren aufkochen und etwa eine Minute sichtbar blubbernd kochen lassen. Dabei ständig rühren, damit die dicke Masse am Boden nicht ansetzt. Danach sofort vom Herd nehmen.
Den heißen Pudding auf vier hitzefeste Schälchen verteilen. Für Pudding ohne Haut eine geeignete Abdeckung direkt auf die Oberfläche legen. Möchtest du eine klassische Puddinghaut, die Schälchen zunächst offen etwas abkühlen lassen.
Den Pudding zügig abkühlen lassen und kalt stellen. Nach insgesamt etwa zwei Stunden Kühlzeit ist er gut durchgekühlt; große oder tiefe Schalen benötigen länger. Vor dem Servieren nach Wunsch mit einem Löffel kurz cremig rühren.
Variationen
Karamellnote: 20 g des Zuckers separat hell karamellisieren, vorsichtig mit einem Teil der heißen Milch lösen und dann den Pudding wie beschrieben kochen. Spritzende heiße Milch und Dampf beachten.
Leichter löffelbar: Für einen weicheren Pudding die Stärke auf 32 g reduzieren. Er eignet sich dann zum Essen aus dem Glas, jedoch weniger zum Stürzen.
Häufige Fragen
Warum wird mein Pudding wieder flüssig?
Stärke muss ausreichend aufkochen, damit sie bindet. Auch Speichel am Probierlöffel kann die Bindung abbauen. Zum Abschmecken immer einen sauberen Löffel verwenden und benutzte Löffel nicht erneut in den Vorrat tauchen.
Wie verhindere ich eine Haut?
Die Oberfläche muss beim Abkühlen direkt bedeckt sein. Alternativ den Pudding in einer Schüssel unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen; dabei wird er insgesamt weicher. Eine nur lose aufgelegte Abdeckung verhindert Haut nicht immer.
Kann ich ihn für Kuchen verwenden?
Als Dessertpudding ist diese Konsistenz gut löffelbar. Eine backfeste Füllung benötigt je nach Kuchen mehr Bindung und gegebenenfalls weitere Zutaten. Deshalb die Mengen nicht ungeprüft für eine schnittfeste Tortenschicht übernehmen.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Den abgekühlten Pudding abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Für jede Portion sauberes Besteck verwenden. Zum erneuten Erwärmen etwas Milch hinzufügen und unter Rühren erhitzen. Nach dem Einfrieren kann sich Flüssigkeit absetzen.

