Desserts wie früher
Buttermilchwaffeln – goldbraun aus dem Waffeleisen
Noch keine Bewertungen – sei du die erste!
- Vorbereiten
- 15 Min.
- Kochen / Backen
- 25 Min.
- Ruhezeit
- 10 Min.
- Gesamtzeit
- 50 Min.
Buttermilch gibt diesen Waffeln eine milde Säure und verbindet sich mit einem einfachen Butterteig. Die Menge ist für etwa acht Herzwaffeln gedacht; ein tiefes belgisches Eisen ergibt weniger Stücke und braucht länger. Entscheidend ist ein gut vorgeheiztes Gerät, damit der Teig sofort anbackt und sich später lösen lässt. Die Waffeln werden außen goldbraun und bleiben innen weich. Plane die Ausbackzeit als Richtwert ein, denn Leistung und Plattentiefe unterscheiden sich deutlich. Puderzucker genügt zum Servieren.
Mit KI-Unterstützung erstellt; noch nicht in unserer Küche praktisch erprobt. Zeitangaben sind Richtwerte. Mehr zur Entstehung

Von Alte Oma Rezepte · 26. September 2026
Zutaten
Alles bereitgelegt?Für 8 Waffeln
Zubereitung
Butter und Zucker mit dem Handrührgerät etwa drei Minuten cremig rühren. Die Eier einzeln jeweils gründlich unterarbeiten. Falls die Masse dabei etwas grisselig aussieht, nicht weiter schlagen: Mit dem Mehl verbindet sie sich wieder.
Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel vermischen. Abwechselnd mit Buttermilch und Vanille kurz in die Buttermasse rühren. Nur so lange arbeiten, bis keine trockenen Mehlnester bleiben; langes Rühren macht den Teig zäh.
Den dickflüssigen Teig zehn Minuten stehen lassen. Währenddessen das Waffeleisen nach Herstellerangabe vollständig aufheizen. Die Platten dünn mit Öl bepinseln; bei einem gut beschichteten Gerät reicht das meist vor der ersten Waffel.
Für ein Herzwaffeleisen zunächst etwa drei Esslöffel Teig mittig einfüllen. Den Deckel ohne starken Druck schließen. Sobald kaum noch Dampf austritt, vorsichtig öffnen und die Bräunung prüfen. Pro Waffel ungefähr drei Minuten einplanen.
Die fertige Waffel mit einem Holz- oder Silikonheber lösen und einzeln auf ein Gitter legen. Nicht direkt stapeln, weil der eingeschlossene Dampf die Oberfläche weich macht. Restlichen Teig auf dieselbe Weise ausbacken.
Waffeln nach Wunsch im Ofen bei 80 °C Ober-/Unterhitze auf dem Rost kurz warm halten. Erst unmittelbar vor dem Essen mit Puderzucker bestäuben. Bei einem tiefen Eisen die Menge und Garzeit nach der ersten Waffel anpassen. Die Eimasse muss an allen Stellen mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen; im Zweifel mit einem Küchenthermometer prüfen.
Variationen
Zitronenwaffeln: Einen Teelöffel fein abgeriebene Bio-Zitronenschale zum Teig geben. Nur die gelbe Schicht abreiben, damit keine bittere weiße Haut hineinkommt.
Weniger süß: Den Zucker auf 40 g reduzieren und die Waffeln mit ungesüßtem Naturjoghurt statt Puderzucker servieren. Die Grundkonsistenz bleibt dabei ähnlich.
Häufige Fragen
Kann ich Buttermilch ersetzen?
Naturjoghurt mit etwas Milch zu einer buttermilchähnlichen Konsistenz verrühren. Das ist eine praktische Variante, verändert aber Säure und Dicke des Teigs. Zuerst eine kleine Waffel backen und bei Bedarf einen Esslöffel Milch ergänzen.
Warum werden meine Waffeln weich?
Frisch gebackene Waffeln geben viel Dampf ab. Auf einem Teller oder im Stapel kann er nicht entweichen. Auf einem Gitter abkühlen lassen; für mehr Knusprigkeit kurz im Toaster oder im heißen Ofen aufbacken.
Muss der Teig ruhen?
Zehn Minuten helfen dem Mehl, Flüssigkeit aufzunehmen. Stundenlanges Stehen ist nicht vorgesehen, da das Backpulver bereits feucht ist. Den Teig nach der kurzen Pause möglichst vollständig ausbacken.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Waffeln auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen. Luftdicht im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen essen. Zum Einfrieren Backpapier zwischen die Stücke legen; innerhalb von zwei Monaten aufbrauchen. Gefrorene Waffeln im Toaster oder Ofen erhitzen.

