Omas Backstube
Spitzbuben – gefüllte Mürbeteigplätzchen mit Konfitüre
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- Vorbereiten
- 50 Min.
- Kochen / Backen
- 30 Min.
- Ruhezeit
- 1 Std. 45 Min.
- Gesamtzeit
- 3 Std. 5 Min.
Spitzbuben bestehen aus zwei dünnen Mürbeteigplätzchen, die durch Konfitüre verbunden werden. Die obere Hälfte erhält ein kleines Sichtfenster und wird vor dem Zusammensetzen mit Puderzucker bestäubt. So bleibt die rote Füllung klar sichtbar und der Zucker landet nicht als weiße Schicht direkt auf der Fruchtfläche. Die angegebene Backzeit umfasst drei nacheinander gebackene Bleche; die Zeit je Blech steht in den Schritten.

Von Alte Oma Rezepte · 25. Oktober 2026
Zutaten
Alles bereitgelegt?Für 30 Stücke
Zubereitung
Mehl, Mandeln, Teigpuderzucker und Salz vermischen. Kalte Butterwürfel, Ei und Vanille zugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verbinden. Flach drücken, gut abdecken und mindestens 60 Minuten kühlen, damit sich später saubere Formen ausstechen lassen.
Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig portionsweise zwischen Backpapier ungefähr drei Millimeter dick ausrollen. Runde oder gewellte Plätzchen von fünf Zentimetern Durchmesser ausstechen. Bei genau der Hälfte zusätzlich kleine Kreise oder Sterne aus der Mitte entfernen.
Ganze Böden und ausgestochene Deckel auf getrennte, mit Backpapier belegte Bleche legen. Sie können wegen der unterschiedlichen Teigfläche etwas verschieden schnell bräunen. Teigreste kurz zusammendrücken, erneut kühlen und erst dann wieder ausrollen, statt viel Mehl unterzukneten. Insgesamt drei Bleche mit je etwa 20 Teigstücken nacheinander backen.
Die Plätzchen ungefähr zehn Minuten backen, bis nur die äußeren Kanten leicht Farbe bekommen. Fünf Minuten auf dem Blech fest werden lassen und danach auf einem Gitter 20 Minuten auskühlen lassen. Die dünnen Deckel besonders vorsichtig mit einer Palette umsetzen.
Die Konfitüre in einem kleinen Topf sanft erwärmen und glattrühren, ohne sie lange einzukochen. Die ausgekühlten Deckel separat mit Puderzucker bestäuben. Auf jeden ganzen Boden etwa einen halben Teelöffel warme Konfitüre geben und bis knapp vor den Rand verstreichen.
Die Deckel vorsichtig auflegen und nur leicht andrücken. Die Plätzchen ungefähr 20 Minuten stehen lassen, bis die Konfitüre wieder angezogen hat. Erst dann stapeln; dabei Backpapier zwischen die Lagen legen, damit die gezuckerten Oberflächen nicht aneinanderreiben.
Variationen
Johannisbeergelee statt Himbeerkonfitüre verwenden. Es ist säuerlicher und lässt sich besonders glatt verteilen. Die Menge bleibt gleich, und das Gelee wird ebenfalls nur kurz erwärmt.
Für eine Zitronennote den Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone in den Teig geben. Vanille kann dabei beibehalten werden; zusätzlicher Saft würde den Mürbeteig weicher machen.
Häufige Fragen
Warum verlieren die Plätzchen ihre Form?
Zu warmer Teig wird beim Umsetzen weich. Portionsweise arbeiten und ausgeschnittene Formen vor dem Backen kurz kühlen. Nicht auf bereits heißen Blechen ausrollen oder ablegen.
Warum werden sie nach dem Füllen weich?
Die Konfitüre gibt Feuchtigkeit an den Mürbeteig ab. Das ist bei gefüllten Plätzchen zu erwarten. Wer mehr Biss möchte, füllt nur die Menge, die in den nächsten Tagen gebraucht wird.
Kann ich stückige Konfitüre nehmen?
Sie lässt sich weniger gleichmäßig dünn verstreichen. Kurz erwärmen und durch ein Sieb drücken, damit größere Fruchtstücke nicht die Deckel anheben oder beim Zusammensetzen zerbrechen lassen.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Gefüllte Plätzchen kühl in einer gut schließenden Dose bis zu eine Woche lagern. Ungefüllte Böden halten trocken etwa zwei Wochen. Bei sehr warmer Umgebung gefüllte Stücke in den Kühlschrank stellen und vor dem Servieren kurz temperieren.

