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Quark-Rührkuchen wie von Oma – hoch, locker, ohne Schnickschnack

Noch keine Bewertungen – sei du die erste!

Das war der Kuchen für den Fall, dass unangemeldet Besuch kam: Quark hatte meine Oma immer da, und länger als zehn Minuten dauert das Anrühren nicht. Der Quark ersetzt hier die Milch – dadurch geht der Kuchen höher auf, wird lockerer und bleibt drei Tage saftig, statt schon am zweiten trocken zu bröseln.

Quark-Rührkuchen
15 Min.Arbeitszeit
1 Std.Koch-/Backzeit
EinfachSchwierigkeit
Diana MoellerAufgeschrieben von
25. August 2026Veröffentlicht

Auf einen Blick

1 Std. 15 Min.

Gesamtzeit

15 Min.

Arbeitszeit

14 Stücke

Menge

320 kcal

Energie pro Portion

Von uns getestet

Quark gegen Milch – wir haben denselben Rührteig einmal mit 500 g Quark und einmal mit 250 ml Milch gebacken. Der Milchkuchen war nach dem Backen zwei Zentimeter flacher und am zweiten Tag deutlich trockener; beim Durchbrechen bröselte er. Der Quarkkuchen blieb elastisch, weil das Eiweiß im Quark Wasser bindet und langsamer abgibt. Am dritten Tag lag der Unterschied im Gewicht bei 45 Gramm zugunsten des Quarkkuchens – so viel Feuchtigkeit hatte der Milchkuchen verloren.

Variationen

  • Mit Rosinen: 150 g Rosinen in Rum oder Apfelsaft einweichen, abtropfen, in Mehl wenden und unterheben – so sinken sie nicht auf den Boden.

  • Als Marmorkuchen: Ein Drittel des Teigs mit 3 EL Kakao und 2 EL Milch verrühren, einfüllen und mit der Gabel spiralig durchziehen.

  • Mit Mandarinen: Eine große Dose abgetropfte Mandarinen auf den Teig setzen, sie sinken beim Backen halb ein.

  • Als Gugelhupf: Dieselbe Menge in eine gefettete Gugelhupfform, Backzeit etwa 55 Minuten.

Häufige Fragen

Kann ich Butter statt Margarine nehmen?

Ja, eins zu eins. Butter schmeckt runder, Margarine macht den Kuchen minimal lockerer, weil sie weicher ist und sich leichter aufschlagen lässt. Wichtig ist in beiden Fällen nur, dass das Fett wirklich zimmerwarm ist – kalte Butter lässt sich nicht schaumig schlagen.

Warum ist mein Kuchen in der Mitte nicht durch?

Bei einem so hohen Kuchen ist die Temperatur wichtiger als die Zeit. Bei 180 Grad oder mehr ist der Rand fertig, bevor die Mitte durchgegart ist. 170 Grad und die zweitunterste Schiene sind richtig; wenn die Oberfläche zu dunkel wird, abdecken und weiterbacken, statt den Ofen herunterzuregeln.

Muss der Quark abtropfen?

Nein, im Gegensatz zu Quarkcremes wird der Quark hier verbacken und soll seine Feuchtigkeit in den Teig geben. Sehr wässrigen Quark – erkennbar an der Molke oben im Becher – schüttet man vor dem Einrühren einfach ab.

Geht das auch mit Speisequark 40 %?

Ja, der Kuchen wird dann reichhaltiger und etwas kompakter. Dafür kann man die Fettmenge auf 180 g reduzieren. Magerquark ergibt den lockersten Kuchen, weil das Verhältnis von Eiweiß zu Fett höher ist.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Unter einer Haube bei Zimmertemperatur bleibt er vier Tage saftig – das ist die eigentliche Stärke dieses Kuchens. Kühlschrank vermeiden, dort wird die Krume fest. Einfrieren funktioniert hervorragend: ganz oder in Stücken, bis zu drei Monate. Aufgetaute Stücke schmecken kurz bei 150 Grad aufgebacken wie frisch.

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