Zum Inhalt springen

Suppen & Eintöpfe

Graupensuppe – sämig mit Perlgraupen, Räucherspeck und Suppengrün

Noch keine Bewertungen – sei du die erste!

Zum Rezept
Vorbereiten
20 Min.
Kochen / Backen
55 Min.
Ruhezeit
Keine
Gesamtzeit
1 Std. 15 Min.
4 PortionenEinfach

Graupensuppe ist ein sättigendes, preiswertes Gericht, das früher in vielen Regionen Deutschlands regelmäßig auf den Tisch kam. Graupen sind geschälte und polierte Gerstenkörner, die beim Kochen aufquellen und Stärke abgeben. Dadurch wird die Suppe ganz ohne Mehl sämig. Damit sie nicht schleimig wird, werden die Graupen vor dem Kochen gründlich gewaschen. Durchwachsener Räucherspeck liefert die herzhafte Grundlage, Suppengrün und Kartoffeln machen die Suppe vollständig. Lorbeer und Majoran passen gut zur nussigen Gerste. Wer es deftiger mag, legt in den letzten Minuten Rauchenden oder Kochwürste in die Suppe. Dazu passen Graubrot und ein Klecks Senf.

Graupensuppe

Von Diana Moeller · 29. Oktober 2026

Variationen

  • Mit Rauchenden: Vier geräucherte Mettenden in Scheiben schneiden und die letzten zehn Minuten in der Suppe ziehen lassen.

  • Vegetarisch: Den Speck weglassen, Gemüse in Butter anschwitzen, Gemüsebrühe verwenden und zum Schluss etwas geräuchertes Paprikapulver unterrühren.

  • Mit Rindfleisch: 400 g Suppenfleisch vorab eine Stunde in der Brühe garen, würfeln und mit den Graupen wieder zugeben.

Häufige Fragen

Muss ich Graupen vorher einweichen?

Perlgraupen müssen nicht eingeweicht werden. Sie sind poliert und garen in etwa 40 bis 45 Minuten. Gründliches Waschen reicht aus. Grobe Graupen oder Gerste mit Schale brauchen länger; diese können über Nacht eingeweicht werden, um die Garzeit zu verkürzen. Grobe Graupen am besten einweichen.

Welche Graupengröße ist richtig?

Für Suppe eignen sich mittelgroße Perlgraupen am besten. Sie bleiben bissfest und geben genug Stärke ab. Sehr feine Graupen werden schnell weich und machen die Suppe breiig, grobe Graupen brauchen deutlich länger und bleiben fester. Die Garzeit auf der Packung beachten.

Kann ich die Suppe vorkochen?

Ja, Graupensuppe lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am zweiten Tag oft kräftiger. Beim Lagern dickt sie stark an, weil die Graupen weiter Flüssigkeit aufnehmen. Beim Aufwärmen deshalb großzügig Brühe zugeben und unter Rühren langsam erhitzen. Dann kurz noch einmal abschmecken.

Sind Graupen und Gerste dasselbe?

Graupen werden aus Gerste hergestellt, manchmal auch aus Weizen. Die Körner werden geschält und anschließend poliert, wodurch Spelz und ein Teil der Randschichten entfernt werden. Perlgraupen sind besonders rund geschliffen. Ganze Gerste enthält mehr Ballaststoffe, braucht aber deutlich länger und gibt weniger Stärke an die Suppe ab.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Die Suppe zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von drei Tagen verbrauchen. Gekochtes Getreide sollte nicht lange warm stehen. Portionsweise eingefroren hält sie etwa drei Monate. Vor dem Essen mit etwas Flüssigkeit langsam aufkochen und gut durcherhitzen.

Mehr aus Suppen & Eintöpfe