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Cremige Blumenkohlsuppe wie von Oma – samtig & einfach

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Wenn es im Treppenhaus nach Blumenkohl roch, wusste ich schon vor der Wohnungstür, was es gibt. Meine Oma hat nie alle Röschen püriert – eine Handvoll wurde in Butter goldbraun gebraten und kam als Einlage obendrauf. Genau so koche ich die Suppe bis heute.

Cremige Blumenkohlsuppe
15 Min.Arbeitszeit
25 Min.Koch-/Backzeit
EinfachSchwierigkeit
25. Mai 2026Veröffentlicht

Auf einen Blick

40 Min.

Gesamtzeit

15 Min.

Arbeitszeit

4 Portionen

Menge

235 kcal

Energie pro Portion

Von uns getestet

Kartoffel gegen Mehlschwitze – wir haben beide Bindungen parallel gekocht. Die Mehlschwitze machte die Suppe zwar dicker, schmeckte aber selbst nach zehn Minuten Kochzeit noch leicht mehlig durch, und der Blumenkohlgeschmack wirkte zugedeckt. Die Variante mit einer mehligkochenden Kartoffel war samtiger und schmeckte klarer nach Blumenkohl. Den deutlichsten Unterschied gab es beim Aufwärmen am nächsten Tag: Die Mehlschwitzen-Version setzte sich ab und musste neu aufgeschlagen werden, die Kartoffelversion blieb glatt.

Variationen

  • Mit Knusper obendrauf: Statt der gebratenen Röschen passen auch Croutons aus altbackenem Brot oder in Butter geröstete Mandelblättchen.

  • Als Currysuppe: Einen halben Teelöffel Currypulver mit der Zwiebel andünsten – Blumenkohl und Curry sind alte Freunde, die Suppe bekommt Wärme und eine schöne Farbe.

  • Mit Käse: 50 g geriebenen Bergkäse nach dem Pürieren bei ausgeschaltetem Herd einrühren, das macht die Suppe deftiger und fast schon zum Hauptgericht.

  • Geröstete Tiefe: Die Hälfte des Blumenkohls vor dem Kochen bei 200 Grad 20 Minuten im Ofen rösten und dann mitpürieren – die Suppe schmeckt dadurch nussiger und kräftiger.

Häufige Fragen

Warum schmeckt meine Blumenkohlsuppe bitter?

Meistens wurde der Kohl zu lange oder zu heftig gekocht – dabei entstehen Bitterstoffe und der strenge Kohlgeruch. Nur so lange köcheln, bis die Röschen weich sind, dann sofort pürieren. Auch stark gebräunte Zwiebeln oder angesetzter Topfboden können eine bittere Note hineinbringen.

Kann ich TK-Blumenkohl verwenden?

Ja, das funktioniert gut, weil der Kohl ohnehin püriert wird. Gefroren direkt in die Brühe geben und die Kochzeit um etwa fünf Minuten verkürzen. Nur für die gebratene Röschen-Einlage ist frischer Blumenkohl besser, TK-Röschen werden in der Pfanne eher weich als goldbraun.

Wie wird die Suppe sämig ohne Sahne?

Einfach eine zweite Kartoffel mitkochen und gründlich pürieren – die Stärke bindet die Suppe von allein. Ein Stück kalte Butter, am Ende eingerührt, gibt zusätzlich Glanz und Fülle. Auch ein Schuss Hafercuisine funktioniert, schmeckt aber leicht vor.

Kann man den Strunk wirklich mitessen?

Ja, unbedingt. Unter der holzigen Außenschicht ist der Strunk zart und schmeckt wie die Röschen, nur etwas süßer. Großzügig schälen, würfeln, mitkochen – bei einer pürierten Suppe merkt niemand einen Unterschied, und es landet ein Drittel weniger im Müll.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Im Kühlschrank hält sich die Suppe abgedeckt drei Tage; beim Aufwärmen nur erhitzen, nicht mehr sprudelnd kochen. Einfrieren geht gut – am besten vor dem Einrühren der Sahne portionsweise einfrieren und die Sahne erst nach dem Auftauen frisch dazugeben, dann bleibt die Suppe glatt. Die gebratenen Röschen immer frisch zubereiten, aufbewahrt werden sie weich.

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