Herzhafte Hausmannskost
Wirsingrouladen mit Linsen und Reis in Tomatensoße
Noch keine Bewertungen – sei du die erste!
- Vorbereiten
- 40 Min.
- Kochen / Backen
- 1 Std. 10 Min.
- Ruhezeit
- 10 Min.
- Gesamtzeit
- 2 Std.
Wirsingblätter eignen sich durch ihre großen, gewellten Flächen gut zum Füllen. Hier umschließen sie eine Mischung aus grünen Linsen, Reis und fein geriebener Möhre. Die Linsen sollen gegart, aber noch als einzelne Körner erkennbar sein. Ei und Semmelbrösel halten die Füllung zusammen. Die Rouladen garen in einer schlichten Tomatensoße im Ofen. Die Menge ergibt acht Stück; für vier Portionen sind jeweils zwei Rouladen vorgesehen. Nicht benötigte Wirsingblätter können für eine separate Gemüsepfanne aufbewahrt werden.
Mit KI-Unterstützung erstellt; noch nicht in unserer Küche praktisch erprobt. Zeitangaben sind Richtwerte. Mehr zur Entstehung

Von Alte Oma Rezepte · 10. Oktober 2026
Zutaten
Alles bereitgelegt?Für 4 Portionen
Zubereitung
Linsen in einem Sieb abspülen und nach Packungsangabe in Wasser etwa 25 Minuten garen. Reis getrennt nach Packungsangabe kochen. Beides gründlich abgießen und zehn Minuten abkühlen lassen. Die Linsen sollen weich sein, aber nicht zu einem Brei zerfallen.
Während Linsen und Reis garen, acht große Wirsingblätter behutsam vom Kopf lösen. In einem breiten Topf mit kochendem Salzwasser portionsweise drei bis vier Minuten blanchieren. Kalt abschrecken und auf einem Küchentuch ausbreiten. Die dicke Mittelrippe jeweils flach schneiden, ohne ein Loch ins Blatt zu schneiden.
Ebenfalls während der Kochzeit die Zwiebel fein würfeln und Möhre grob raspeln. Einen Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen und beides fünf Minuten dünsten. Mit Linsen, Reis, Ei, Semmelbröseln, Paprikapulver, einem halben Teelöffel Salz und Pfeffer vermischen. Die Füllung soll feucht, aber gut portionierbar sein.
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Pro Blatt ein Achtel der Füllung auf das untere Drittel setzen. Die Seiten einschlagen und das Blatt vom Stielansatz her aufrollen. Mit der Naht nach unten ablegen; bei sehr kleinen Blättern zwei überlappend verwenden.
Passierte Tomaten, Brühe, Thymian, restliches Öl und restliches Salz in einer etwa 25 × 35 cm großen Auflaufform verrühren. Die Rouladen mit der Naht nach unten dicht nebeneinander hineinlegen. Sie sollen ungefähr zur Hälfte in Soße liegen. Die Form mit einem passenden Deckel oder Folie abdecken.
Etwa 35 Minuten zugedeckt backen, dann weitere zehn Minuten offen garen. Die Soße soll sanft blubbern und die Kohlblätter sollen weich sein. Die Rouladen mit zwei Löffeln herausheben, damit sie nicht aufreißen. Die Soße vor dem Servieren abschmecken.
Variationen
Für mehr Pilzaroma 150 Gramm fein gehackte Champignons mit der Zwiebel trocken anbraten. Erst nach dem Verdampfen ihrer Flüssigkeit unter die Füllung mischen.
Für eine rauchige Würzung die Hälfte des edelsüßen Paprikapulvers durch geräuchertes Paprikapulver ersetzen. Nicht zusätzlich kräftig süßen; die Tomatensoße soll frisch bleiben.
Häufige Fragen
Kann ich Linsen aus der Dose nehmen?
Ja, verwende etwa 350 Gramm gut abgetropfte, bereits gegarte Linsen. Sie brauchen nicht vorgekocht zu werden. Überschüssige Flüssigkeit sorgfältig entfernen und die Masse bei Bedarf mit einem weiteren Esslöffel Semmelbrösel stabilisieren.
Warum reißt mein Wirsing beim Rollen?
Die Blätter können zu kurz blanchiert oder ihre Rippen zu dick sein. Lasse feste Blätter etwas länger im Wasser und schneide die Rippen flacher. Kleine Risse mit einem Stück eines zusätzlichen blanchierten Blatts überdecken.
Kann ich die Rouladen vorbereiten?
Die gegarte Füllung und die blanchierten Blätter lassen sich getrennt gekühlt vorbereiten. Auch fertige ungebackene Rouladen können bis zum nächsten Tag gekühlt werden. Durch die kalte Ausgangstemperatur kann die Ofenzeit etwas länger ausfallen.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Gegarte Rouladen mit der Soße zügig abkühlen und höchstens zwei Tage im Kühlschrank lagern. Abgedeckt im Ofen oder Topf vollständig erhitzen. Portionsweise mit ausreichend Soße einfrieren; die Blätter sind nach dem Auftauen meist etwas weicher.

