Herzhafte Hausmannskost
Ofenkürbis mit Kartoffeln und Rosmarin vom Blech
Noch keine Bewertungen – sei du die erste!
- Vorbereiten
- 20 Min.
- Kochen / Backen
- 40 Min.
- Ruhezeit
- Keine
- Gesamtzeit
- 1 Std.
Kürbis und Kartoffeln benötigen nicht automatisch dieselbe Garzeit. Damit sie auf einem gemeinsamen Blech fertig werden, werden die Kartoffeln kleiner geschnitten als der Hokkaido. Rote Zwiebeln und Rosmarin ergänzen das Gemüse, ohne eine zusätzliche Soße zu verlangen. Das Gericht reicht als Beilage für vier oder als schlichte Gemüsemahlzeit für drei Personen. Verwende ein großes Blech von ungefähr 30 mal 40 Zentimetern. Falls die Stücke darin übereinanderliegen, sind zwei Bleche mit genügend Abstand die bessere Wahl.
Mit KI-Unterstützung erstellt; noch nicht in unserer Küche praktisch erprobt. Zeitangaben sind Richtwerte. Mehr zur Entstehung

Von Alte Oma Rezepte · 13. Oktober 2026
Zutaten
Alles bereitgelegt?Für 4 Portionen
Zubereitung
Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren und die Kerne samt weichen Fasern mit einem Löffel entfernen. Das feste Fruchtfleisch mit Schale in ungefähr drei Zentimeter große Stücke schneiden. Beschädigte oder besonders harte Schalenstellen vorher wegschneiden.
Kartoffeln waschen, bei Bedarf schälen und in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Die roten Zwiebeln schälen und jeweils in sechs Spalten teilen. Den Wurzelansatz teilweise stehen lassen, damit die Zwiebelspalten beim Wenden nicht vollständig in einzelne Schichten zerfallen.
Rosmarinnadeln von den Zweigen streifen und grob hacken. Knoblauch schälen und die Zehen mit der flachen Messerseite leicht andrücken. Öl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel verrühren. Kartoffeln, Kürbis, Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin darin gründlich wenden.
Das Gemüse auf einem mit Backpapier belegten Blech in einer Lage verteilen. Möglichst viele Schnittflächen sollen auf dem Blech aufliegen. Freie Zwischenräume lassen: Liegen die Stücke eng aufeinander, sammelt sich Dampf und die Oberfläche wird eher weich als gebräunt.
Auf mittlerer Schiene ungefähr 20 Minuten rösten. Mit einem breiten Pfannenwender wenden und weitere 15 bis 20 Minuten backen. Bei zwei Blechen deren Position zur Halbzeit tauschen. Dunkel werdende dünne Kürbisspitzen nötigenfalls etwas früher vom Blech nehmen.
Mit einem kleinen Messer zuerst die größten Kartoffelstücke prüfen. Sie müssen innen weich sein; der Kürbis soll ebenfalls leicht einstechbar sein. Das Gemüse abschmecken und direkt servieren. Die gegarten Knoblauchzehen können zerdrückt untergemischt oder nach Geschmack entfernt werden.
Variationen
Für eine mildere Kräuternote Rosmarin durch einen Teelöffel getrockneten Thymian ersetzen. Die Kräuter mit dem Öl mischen, damit sie nicht lose auf dem Blech verbrennen.
Für zusätzliche Würze 100 Gramm zerbröselten Feta erst während der letzten zehn Minuten auf dem Gemüse verteilen. Die ursprüngliche Salzmenge entsprechend reduzieren.
Häufige Fragen
Muss Hokkaido geschält werden?
Seine Schale kann bei dieser Zubereitung mitgegart werden. Den Kürbis gründlich reinigen und beschädigte Stellen entfernen. Bei anderen Kürbissorten, etwa manchen Muskatkürbissen, die Schale vorher entfernen und die Garzeit am Fruchtfleisch überprüfen.
Warum wird das Gemüse nicht knusprig?
Zu wenig Platz, sehr nasse Oberflächen oder eine zu niedrige Ofentemperatur können Bräunung verhindern. Gemüse nach dem Waschen abtrocknen, in einer Lage verteilen und das Blech nicht dicht abdecken. Kürbis bleibt innen weich und wird nicht wie eine Pommes frites.
Kann ich das Gemüse vorher schneiden?
Kürbis und Zwiebeln lassen sich gekühlt vorbereiten. Kartoffelwürfel können bis zur Verwendung kurz in kaltem Wasser liegen; vor dem Würzen sorgfältig abtrocknen. Das Öl erst unmittelbar vor dem Backen zugeben, damit die Mischung gleichmäßig verteilt bleibt.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Reste zügig abkühlen und bis zu zwei Tage gekühlt lagern. Auf einem Blech bei 180 Grad vollständig erhitzen. Die Stücke werden dabei weicher; sie eignen sich auch, um sie anschließend mit etwas Brühe zu einer separat gewürzten Gemüsesuppe zu pürieren.

