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Mandarinen-Schmand-Pudding wie von Oma – schön cremig

Noch keine Bewertungen – sei du die erste!

Auf jeder Familienfeier stand bei uns eine große Glasschüssel mit diesem Pudding auf dem Buffet – und sie war immer als Erstes leer. Meine Oma hat den Vanillepudding dafür noch selbst gekocht, und genau dabei bleibe ich, denn fertiger Pudding aus dem Becher schmeckt einfach nicht gleich.

Mandarinen-Schmand-Pudding
15 Min.Arbeitszeit
10 Min.Koch-/Backzeit
EinfachSchwierigkeit
8. Juli 2026Veröffentlicht

Auf einen Blick

2 Std. 55 Min.

Gesamtzeit

15 Min.

Arbeitszeit

8 Portionen

Menge

320 kcal

Energie pro Portion

Von uns getestet

Ich habe die Creme dreimal parallel angesetzt: mit Schmand, mit saurer Sahne und mit Crème fraîche. Saure Sahne mit ihren 10 % Fett macht die Creme deutlich flüssiger, nach zwei Stunden im Kühlschrank stand sie fast wie Suppe um die Mandarinen. Crème fraîche wird schön fest, schmeckt aber mächtiger und kostet mehr, ohne dass man es positiv schmeckt. Schmand mit 24 % ist die Mitte, die einfach passt – leicht säuerlich, standfest, cremig. Auch getestet: Pudding komplett mit Milch statt mit Mandarinensaft gekocht schmeckt spürbar flacher, der Saft gehört hinein.

Variationen

  • Mit Aprikosen aus der Dose statt Mandarinen – die Aprikosen vorher in Spalten schneiden und ebenso gut abtropfen lassen.

  • Als Schoko-Version mit Schokoladenpuddingpulver kochen; dann den braunen Zucker weglassen und stattdessen Schokoraspel aufstreuen.

  • Im Glas geschichtet mit zerbröselten Löffelbiskuits als Boden wird aus der Familienschüssel ein Dessert für Gäste.

Häufige Fragen

Kann ich frische Mandarinen statt Dosenmandarinen nehmen?

Ja, aber es ist mehr Arbeit. Frische Mandarinen musst du gründlich von den weißen Häutchen befreien, sonst schmeckt die Creme bitter, und dir fehlt der Saft für den Pudding – den ersetzt du dann durch Milch oder frisch gepressten Mandarinensaft. Dosenmandarinen sind hier ausnahmsweise nicht die schlechtere Wahl, weil sie weich und gleichmäßig süß sind.

Warum wird mein Mandarinen-Schmand-Pudding flüssig?

Fast immer ist einer von zwei Fehlern schuld: Entweder wurde der Schmand in den noch heißen Pudding gerührt – Hitze macht ihn dünnflüssig und das kehrt sich nicht mehr um. Oder die Mandarinen waren nicht richtig abgetropft und geben ihren Saft nach und nach an die Creme ab. Lauwarmer Pudding und gut abgetropfte Früchte lösen beides.

Geht das Rezept auch ohne Puddingpulver?

Ja, so hat es meine Oma ursprünglich gemacht: Pro 500 ml Flüssigkeit nimmst du 40 g Speisestärke, 1 Eigelb und das Mark einer halben Vanilleschote. Stärke und Eigelb mit etwas kalter Milch anrühren, den Rest aufkochen, einrühren, eine Minute köcheln. Schmeckt feiner, dauert aber ein paar Minuten länger.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Der Mandarinensaft aus der Dose bringt schon ordentlich Süße mit, deshalb kannst du den Zucker im Pudding problemlos auf 50 g kürzen. Ganz weglassen würde ich ihn nicht, weil die Säure des Schmands sonst zu stark durchkommt. Der Zimt-Zucker obendrauf ist Geschmackssache und darf komplett wegfallen.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Abgedeckt hält sich die Creme 2 bis 3 Tage im Kühlschrank, sie wird am zweiten Tag sogar noch etwas fester. Den Zimt-Zucker immer erst auf die Portion streuen, die auch gegessen wird. Einfrieren funktioniert nicht – Schmand trennt sich beim Auftauen und die Mandarinen werden matschig.

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