Desserts wie früher
Apfelkompott – stückig mit Zimt und Zitrone
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- Vorbereiten
- 20 Min.
- Kochen / Backen
- 12 Min.
- Ruhezeit
- Keine
- Gesamtzeit
- 32 Min.
Apfelkompott wird im Gegensatz zu Apfelmus nicht vollständig püriert. Die Fruchtstücke dürfen ihre Form behalten und liegen in wenig aromatischem Kochsaft. Säuerliche Äpfel wie Boskoop zerfallen eher, festere Sorten halten besser zusammen. Dieses Rezept arbeitet deshalb mit einer kurzen Garzeit und einer frühen Garprobe. Zucker wird erst nach dem Probieren angepasst. Das Kompott passt warm zu Waffeln und Pfannkuchen oder kalt zu Joghurt und Haferbrei; es ist keine Anleitung zum haltbaren Einkochen.
Mit KI-Unterstützung erstellt; noch nicht in unserer Küche praktisch erprobt. Zeitangaben sind Richtwerte. Mehr zur Entstehung

Von Alte Oma Rezepte · 6. Oktober 2026
Zutaten
Alles bereitgelegt?Für 4 Portionen
Zubereitung
Eine Schüssel mit dem Zitronensaft bereitstellen. Die Äpfel waschen, schälen, vierteln und die Kerngehäuse vollständig entfernen. Druckstellen großzügig wegschneiden. Verdorbene oder schimmelige Äpfel nicht für das Kompott verwenden.
Die Apfelviertel in etwa zwei Zentimeter große Stücke schneiden und direkt in der Schüssel mit dem Zitronensaft vermischen. Möglichst gleichmäßig schneiden, damit nicht ein Teil bereits zerfällt, während große Stücke noch fest sind.
Wasser, Zucker und Zimtstange in einen Topf geben und kurz aufkochen. Apfelstücke samt Zitronensaft hinzufügen. Alles einmal vorsichtig vermischen und mit geschlossenem Deckel bei kleiner bis mittlerer Hitze dünsten.
Nach etwa acht Minuten eine Garprobe machen. Mit einem kleinen Messer in ein Stück stechen: Es soll leicht hineingleiten, die Frucht aber noch zusammenhalten. Falls nötig weitere zwei bis vier Minuten garen und dabei nur behutsam wenden.
Den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit prüfen. Ist sie sehr reichlich, die Äpfel mit einem Schaumlöffel herausheben und den Saft separat ein bis zwei Minuten einkochen lassen. Anschließend die Frucht wieder vorsichtig hineinlegen.
Die Zimtstange entfernen und das Kompott abschmecken. Bei Bedarf wenig Zucker ergänzen und in der heißen Flüssigkeit auflösen. Warm servieren oder in flachen sauberen Behältern zügig abkühlen lassen und anschließend kalt stellen.
Variationen
Mit Birne: Ein Viertel der Apfelmenge durch feste Birnen ersetzen. Sehr reife Birnen erst nach einigen Minuten Garzeit zugeben, weil sie schnell weich werden.
Mit Vanille: Die Zimtstange durch eine halbe aufgeschlitzte Vanilleschote ersetzen. Schote vor dem Servieren herausnehmen; das ausgekratzte Mark kann im Kompott bleiben.
Häufige Fragen
Welche Äpfel sind am besten geeignet?
Für stückiges Kompott funktionieren feste, aromatische Äpfel gut. Mehlige oder sehr mürbe Äpfel ergeben eher eine musartige Textur. Die Sorte allein entscheidet jedoch nicht: Reifegrad und Lagerung beeinflussen ebenfalls, wie schnell die Stücke weich werden.
Braucht Apfelkompott überhaupt Zucker?
Bei süßen Äpfeln kann der Zucker entfallen. Er ist in dieser kleinen Menge keine Konservierung und macht das Kompott nicht ungekühlt haltbar. Erst das fertige Kompott probieren und dann entscheiden, ob zusätzliche Süße nötig ist.
Kann ich die Schale dranlassen?
Ja, wenn dich ihre festere Struktur nicht stört. Die Äpfel gründlich waschen und in kleinere Stücke schneiden. Rote Schalen können den Kochsaft leicht färben. Für ein sehr weiches, gleichmäßiges Kompott ist Schälen jedoch angenehmer.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Das Kompott zügig abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank innerhalb von drei Tagen verbrauchen. Für längere Lagerung portionsweise einfrieren und innerhalb von drei Monaten verwenden. Heißes Einfüllen allein ersetzt kein geprüftes Einkochverfahren; diese Version ist für gekühlte Lagerung gedacht.

