Herzhafte Hausmannskost
Rosenkohl aus dem Ofen mit Senf und Zitronensaft
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- Vorbereiten
- 20 Min.
- Kochen / Backen
- 30 Min.
- Ruhezeit
- Keine
- Gesamtzeit
- 50 Min.
Gerösteter Rosenkohl hat gebräunte Schnittflächen und bleibt innen weich. Dafür werden die Röschen halbiert und zunächst mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech gelegt. Senf und etwas Honig geben eine würzige, zurückhaltend süße Oberfläche; Zitronensaft kommt erst nach dem Backen dazu. Diese Fassung benötigt keine Sahne und unterscheidet sich dadurch von einem Rahmgemüse. Die Menge reicht als Beilage für vier Personen. Möglichst ähnlich große Röschen erleichtern ein gleichmäßiges Ergebnis; sehr große Exemplare werden geviertelt.

Von Alte Oma Rezepte · 22. Oktober 2026
Zutaten
Alles bereitgelegt?Für 4 Portionen
Zubereitung
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Rosenkohl waschen und sorgfältig abtrocknen. Welke oder beschädigte Außenblätter abziehen. Nur das trockene Ende des Strunks abschneiden, damit die Blätter beim Halbieren noch zusammenhalten und nicht einzeln auf dem Blech verbrennen.
Alle Röschen längs durch den Strunk halbieren. Sehr große Exemplare vierteln, kleine ebenfalls halbieren statt ganz zu lassen. Lose, dünne Blätter separat sammeln; sie würden schneller bräunen als die festen Hälften und werden deshalb nicht von Anfang an mitgebacken.
Olivenöl, Senf, Honig, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel gründlich verrühren. Den Rosenkohl zugeben und wenden, bis alle Schnittflächen dünn überzogen sind. Die Würzmischung soll haften, aber nicht in einer dicken Schicht zwischen den Blättern stehen.
Ein Blech mit Backpapier belegen und die Röschen mit den Schnittflächen nach unten darauf verteilen. Zwischenräume lassen und nicht übereinanderlegen. Auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten rösten, ohne während der ersten Hälfte ständig zu wenden.
Den Rosenkohl mit einem Pfannenwender lösen und wenden. Falls vorhanden die zurückgelegten losen Blätter jetzt zufügen. Weitere fünf bis zehn Minuten garen. Mit einer Messerspitze in ein dickes Strunkstück stechen; es soll weich genug zum Essen sein.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und den Zitronensaft über dem heißen Gemüse verteilen. Vorsichtig wenden, probieren und bei Bedarf nachwürzen. Bereits sehr dunkle, trockene Einzelblätter aussortieren. Den Rosenkohl direkt servieren, solange die Schnittflächen noch etwas Röststruktur haben.
Variationen
Für eine vegane Fassung den Honig durch einen Teelöffel Ahornsirup ersetzen. Die geringe Menge beibehalten, damit die Süße die Kohl- und Senfnote nicht überdeckt.
Für eine nussige Variante 30 Gramm grob gehackte Haselnüsse während der letzten fünf Minuten mitrösten. Sie sollen duften und nur leicht bräunen.
Häufige Fragen
Muss Rosenkohl vorgekocht werden?
Für halbierte Röschen dieser Größe ist Vorkochen nicht vorgesehen. Sehr große, feste Köpfe brauchen eventuell länger. Die Messerprobe am Strunk zeigt den Garzustand besser als die Farbe der äußeren Blätter; eine braune Oberfläche allein reicht nicht.
Kann ich gefrorenen Rosenkohl verwenden?
Tiefgekühlte ganze Röschen verhalten sich anders und geben mehr Wasser ab. Die angegebenen Zeiten gelten für frischen, halbierten Rosenkohl. Für Tiefkühlware die Packungsangabe berücksichtigen und erst nach dem Antauen vorsichtig teilen, wenn eine Schnittfläche gewünscht ist.
Warum schmecken einzelne Blätter bitter?
Sehr dunkel verbrannte Blätter können bitter schmecken. Lose Blätter deshalb später zugeben und nicht mit den festen Köpfen gleich lange rösten. Auch stark verkohlte Stellen an den Schnittflächen entfernen, statt sie unter das übrige Gemüse zu mischen.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Reste zügig abkühlen und verschlossen bis zu zwei Tage kühlen. Auf einem Blech im Ofen vollständig erhitzen. Die äußeren Blätter werden beim Lagern weicher; starkes erneutes Rösten kann sie austrocknen, bevor die Mitte heiß ist.

