Herzhafte Hausmannskost
Möhren-Kartoffel-Stampf mit Butter und Muskat
Noch keine Bewertungen – sei du die erste!
- Vorbereiten
- 20 Min.
- Kochen / Backen
- 25 Min.
- Ruhezeit
- Keine
- Gesamtzeit
- 45 Min.
Möhren-Kartoffel-Stampf darf kleine Stückchen behalten und braucht keinen Mixer. Mehligkochende Kartoffeln sorgen für eine lockere Grundlage, Möhren geben Farbe und eine leichte Süße. Beide Gemüse werden zusammen gekocht, allerdings unterschiedlich groß geschnitten, damit sie ungefähr gleichzeitig weich werden. Warme Milch und Butter verbinden die Masse, ohne sie zu stark zu verdünnen. Die Menge ist als großzügige Beilage für vier Personen gedacht. Wer eine feinere Struktur möchte, arbeitet mit einer Kartoffelpresse, nicht mit einem schnell rotierenden Pürierstab.

Von Alte Oma Rezepte · 23. Oktober 2026
Zutaten
Alles bereitgelegt?Für 4 Portionen
Zubereitung
Kartoffeln und Möhren schälen und waschen. Die Kartoffeln in etwa drei Zentimeter große Würfel schneiden. Die Möhren in ungefähr einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden; sehr dicke Möhren vorher längs halbieren. Ähnlich große Stücke innerhalb jeder Gemüsesorte erleichtern die spätere Garprobe.
Beides in einen großen Topf geben und knapp mit kaltem Wasser bedecken. Einen Teelöffel Salz hinzufügen. Aufkochen, die Hitze reduzieren und ungefähr 20 bis 25 Minuten garen. Das Wasser soll gleichmäßig kochen, aber nicht so stark, dass die Stücke heftig zerfallen.
Mit einer Gabel jeweils ein Kartoffelstück und eine dicke Möhrenscheibe prüfen. Beide müssen sich leicht zerdrücken lassen. Sind die Möhren noch fest, wenige Minuten weitergaren. Milch und Butter währenddessen in einem kleinen Topf erwärmen, ohne die Milch sprudelnd kochen zu lassen.
Das Gemüse in ein Sieb abgießen und in den warmen, leeren Topf zurückgeben. Auf ausgeschalteter Herdplatte ein bis zwei Minuten ausdampfen lassen. Dabei den Topf gelegentlich leicht rütteln. Sichtbares Kochwasser am Boden würde den Stampf unnötig verdünnen.
Mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken. Zunächst die Hälfte der warmen Milch-Butter-Mischung unterarbeiten, dann nach gewünschter Konsistenz mehr zufügen. Nur so lange rühren, bis die Flüssigkeit verteilt ist. Einige orange Möhrenstückchen und weiche Kartoffelstücke dürfen erkennbar bleiben.
Mit Pfeffer, Muskat und bei Bedarf etwas Salz abschmecken. Petersilie waschen, trocknen und fein hacken, anschließend unterheben. Ist der Stampf zu fest, esslöffelweise warme Milch ergänzen. Direkt servieren oder nur kurz auf sehr niedriger Hitze warm halten und dabei gelegentlich umrühren.
Variationen
Für eine pflanzliche Version ungesüßten Haferdrink und 30 Gramm pflanzliche Margarine verwenden. Den Drink schrittweise zugeben und auf einen möglichst neutralen Eigengeschmack achten.
Für einen kräftigeren Gemüsegeschmack 150 Gramm der Möhren durch geschälten Knollensellerie ersetzen. Den Sellerie klein würfeln und zusammen mit den übrigen Zutaten weich kochen.
Häufige Fragen
Warum wird Kartoffelstampf klebrig?
Starkes Mixen und langes Rühren können die Kartoffelmasse zäh machen. Einen Handstampfer verwenden und die Flüssigkeit nur kurz einarbeiten. Ein Pürierstab ist für dieses Gericht deshalb nicht die geeignete Abkürzung, auch wenn er die Möhren schneller zerkleinern würde.
Kann ich festkochende Kartoffeln verwenden?
Das ist möglich, ergibt aber meist eine gröbere, weniger lockere Struktur. Sie müssen vollständig weich gegart sein. Mehligkochende Kartoffeln lassen sich mit wenig Druck zerdrücken und sind für die beschriebene Konsistenz der einfachere Ausgangspunkt.
Wie halte ich den Stampf warm?
Für eine kurze Wartezeit einen Deckel auflegen und den Topf auf die niedrigste Stufe stellen. Gelegentlich umrühren und nötigenfalls etwas warme Milch ergänzen. Langes Warmhalten trocknet den Rand aus und kann den Boden ansetzen lassen.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Reste rasch abkühlen und verschlossen höchstens zwei Tage im Kühlschrank lagern. Mit wenig Milch oder Wasser im Topf vollständig erhitzen, dabei häufig rühren. Nach dem Einfrieren kann die Masse etwas Wasser abgeben; beim Erwärmen vorsichtig wieder vermischen.

